Samstag, 31. Oktober 2009

Das erste Konzert...

...und zwar via Internet - aber die Idee der Foo Fighters, eine Live-Übertragung aus ihrem Studio in L.A. per Livestream zu machen, war einfach genial (nur die Idee nach Toronto zu kommen, kann das noch toppen...)!! Zwar strange ohne Publikum, aber ich bin mir sicher, viele von den 19.000 Zuschauern (und das Freitag-Abend) haben das erste Mal in ihrem Leben am PC geschrien und festgestellt, dass sie allein davor sitzen... bringt ja auch was :)


Versucht euer Glück (das drei Std. währen kann), es wird noch wiederholt:

http://www.foofighters.com/us/news/live-performance-studio-606

Sonntag, 25. Oktober 2009

naɪˌæɡ(ə)ɹəˈfɔːlz oder: donnerndes Wasser

Nie-agra, Neia-gerra, Viagra oder Nei-gra Falls? "naɪˌæɡ(ə)ɹəˈfɔːlz" ist die richtige Aussprache (kein Kanadier versteht die deutsche..) für das, was uns am Wochenende erwartet hat. Was die indianisch-stämmigen Nordamerikaner wohl denken müssen, wenn sie so einige Verunglimpfungen der von ihnen benannten weltberühmten Fälle hören? Sicher nicht so schlimmes, wie wenn sie das sehen, was aus dem einstigen Siedlungsplatz der Indian Nations (so nennt man die Ureinwohner also politisch korrekt...), dem Ort Niagara Falls, geworden ist. Gruselig. Aber dazu später mehr.

Nach dem wir uns ein mittelgroßes Wägelchen gemietet hatten, ging es am Samstagmorgen (ohne Spontanentscheidungen in der Vornacht) auf direktem Wege gen Süden, gen USA, gen der großen Fälle... schon auf der Fahrt wurde uns erneut eine Eigenheit der Kanadier gewahr: die Gewohnheit, KEINE wegweisenden Verkehrsschilder aufzustellen. Wozu auch, ist ja nur das zweitgrößte Land der Welt. Da findet man sich ja ganz von allein zurecht. Vor allem wenn der Highway einfach aufhört und man durch unendlich gleichaussehende Wohnsiedlungen oder furchtbare Kleinstädte gondeln muss. Weiß ja jeder Bescheid, wo er hinmuss. Zumindest theoretisch. Wie durch ein Wunder entdeckten wir das erste Schild Richtung Niagara Falls ca. 35km vor Ortseingang - die vorherigen 110 sind wir mehr oder weniger nach Sonnenstand und daher vermuteter Himmelsrichtung gefahren. Aber auch das funktioniert offensichtlich! Nachdem wir unser Hostel gefunden hatten, waren wir zunächst etwas konsterniert. Warum? Denkt an amerikanische Filme, die so Titel wie "Arlington Road" tragen und in denen Stadtperipherie einen Teil der Kulisse stellt. Uah. Zum Glück sah das Ganze von Innen sehr sympathisch aus und, was uns gleich von dem redebedürftigen, aber sehr netten Hostelbesitzer, Patrick, unter die Nase gerieben wurde, war eines der besten Hostels Nordamerikas, das regelmäßig von solchen Bewertungs-Homepages, dazu gekürt wird. Ob Patrick seine Nächte damit verbringt, sich selbst zu evaluieren, ist nicht bekannt. Seinen musikalischen Eigenauswüchsen nach, klingt es aber nicht so. Von Patrick mit besten Tipps und lustigen Infos ausgestattet (die Hauptstraße im Ort Niagara Falls heißt "Clifton Hill", unter Insidern besser bekannt als "Clifton Hell"), beschlossen wir, den restlichen Tag zunächst mit einer Wanderung im Flusstal des Niagara Rivers zu bestreiten. Erst haben wir uns das, was vor uns liegt von oben angeschaut (was schon sehr nette Anblicke bot) und dann sind wir auch direkt losgestiefelt - über Stock und Stein, aber immer schön am türkisen Wässerchen entlang (Wässerchen ist ein leichter Euphemismus, wenn man bedenkt, was für Wassermassen sich in diesem Teil Kanadas (und der ständig gegenwärtigen - weil auf der anderen Seite liegenden - USA) durch ein von der Eiszeit geschaffenes Felsental bewegen).
Da auch hier keine Schilder vorhanden waren, verließen wir uns zunächst auf unseren (völlig unbenutzten - die Energie steckte in den Füßen) Verstand. Oder hätten das besser tun sollen. Denn wir liefen und liefen und liefen und genossen die felsige, wässrige, indian-summer-liche, verlaubte, von Bibern bearbeitete und schöne Gegend. Bis es langsam dunkel wurde. Ups. Ein paar Angler gefragt, die wild in der Luft rumfuchtelten und damit den ungefähren möglichen Aufstiegspunkt anzeigen (oder uns warnen?) wollten, stiefelten wir weiter. Zwischenzeitlich beruhigten wir uns durch eventuelle Höhlen, in denen wir Übernachten könnten und ich war beruhigt, meine Sicherheitsdecke für den Notfall dabei zu haben... ;) Zu allem Übel haben wir auf einem kleinen - als Abkürzung gedachten - Aufstieg auch noch einen alten zerschrotteten Buick entdeckt, der irgendwann mal ziemlich ungünstig von der Straße abgekommen und in die Schlucht heruntergestürzt sein musste. Beeindruckend. Und antreibend. Nach einer weiteren halben Stunde, in der es immer dunkler wurde und die Pupillen immer größer, trafen wir doch noch zwei Angler, die uns genau den Weg weisen konnten und so schafften wir es ziemlich genau bei drückender Finsternis die Straße oberhalb der Schlucht zu erreichen. Schön war das.

Nachdem wir uns noch einen kleinen Nachteindruck der Niagara Fällen (der Fkuss in dem Tal leitet das Wasser weiter in Richtung der vier großen Seen und letztlich des Atlantik) mit einer Brise Sprühwasser besorgt hatten, zogen wir uns erstmal ins Hostel zurück, um und mit einer Unmenge Eiern, von sicher sehr unglücklichen Hühnern zu reanimieren. Danach ging dann auf in das schon vor unserem Fenster verführerisch/abschreckend blinkende Little Vegas - ja, so nennt man den Ort Niagara Falls. Ein riesengroßes Disneyland, das sich alle Attraktionen der Welt zusammenklaut (London Eye, Madame Tussauds, Grand Hotel/Casino Vegas, Hard Rock Café, CN-Tower, Skyline usw.) um die 85% Amerikaner die hier ihren Jahresurlaub (zwischen Hotel und "Clifton Hell") verplempern, zu befriedigen, frei nach dem Schema: "Lass uns mal mitm Shuttle zun Wasserfällen fahrn. Hm, hatt ich mir größer vorgestellt. Wir müssen zurück ins Hotel, es gibt Mittagessen." Soweit zumindest Patricks Erzählungen... Im Ernst: Wer nachts um eins noch ne Geisterbahn braucht - kein Problem, vorhanden. Wer nachts um eins noch einen überdimensionalen Frankenstein mit Burger bewundern will - kein Problem, vorhanden. Wer nachts um eins noch ein bisschen Budenschießen machen möchte - auch kein Problem, alles vorhanden. Oder wer schlichtweg noch eine Ladung Burger oder Black Jack und N***** braucht - auch kein Problem. Heißt ja nicht umsonst Little Vegas. Remember: Clifton Hell!
Kaum zu ertragen, nur mit einem Cocktail im Hard Rock Café und einem Riesling-Wein aus dem größten kanadischen Weinbaugebiet - der Niagara Peninsula. Nachdem die Eiswein-Industrie in Deutschland flöten gegangen ist, haben die sich alle genau hier niedergelassen, so dass fortan ein paar der besten Weine der Welt direkt aus dem Microclima der Niagara Peninsula kommen!
Doch beiseite mit den netten Dingen. Die Stadt wurde wirklich direkt an die weltberühmten Niagara Fälle rangebaut. Schaut man links - Naturwunder. Schaut man rechts - pseudo Wohlhabens-Skyline. Oh Gott. Wie gut, dass wir am letzten Tag der diesjährigen Saison dort waren, ansonsten wären die Menschenmassen unerträglich. Schon so ist es manchmal kaum auszuhalten und man ist einigermaßen froh, dass der grollende Bass des stürzenden Wassers verhindert, dass man allzu viel Gebrabbel hört. Denn zwischenzeitlich fühlt man sich wie auf dem Weg zum Festivalgelände. Und dann liegen sie vor dir. Die mickrigen amerikanischen Fälle hust und die gewaltigen kanadischen Fälle (wg ihrer Form "Horseshoe Falls" genannt). Wow. 58m kracht das Wasser in die Tiefe und erzeugt eine dermaßene Gischtwolke, dass manchmal kaum etwas von Amerika zusehen ist, bzw. man die Wasserfälle schon von Weit her erahnen kann. Das Sehen von der Promenade aus, war uns nicht genug. Wir stürzten uns in die Fluten. Natürlich (mangels Alternative) mit der berühmten, auch sehr touristisch strapazierten, Maid of the Mist, die heute ihre letzten Touren für dieses Jahr tat. Unser hübsches Regencape aufgezogen ging es 500m Fluss aufwärts und in die Nähe der rauschenden Massen. Und ich kann bezeugen, von unten gesehen verstummt jedes Rumgetöne. Vor allem auch, weil man verdammt nass wird (wie man an den Wasserflecken auf den entsprechenden Fotos sehen kann)... aber letztendlich wars, trotz respekteinflößender Wirkung, viel zu kurz... dort unten hätt ich gern noch ein bisschen gestaunt.

Vor dem endültigen Rückweg wollten wir noch einen Abstecher nach "Niagara-on-the-Lake" machen, verwirrend - aber so heißt ein weiterer Ort, der direkt am Lake Ontario, quasi gegenüber von Toronto gelegen ist. Durch weite Weinfelder, vorbei an riesigen (!) Trauerweiden erwartete uns ein schönes ruhiges herbstlich-sonniges Abschiedsbild, bei dem man, wenn man genau hinsieht, sogar Torontos CN-Tower und die Skyline erkennen konnte... nach einem kleinen Picknick ging es dann also wirklich zurück nach Waterloo und - verdammt, es war schon dunkel - diesmal ohne Sonne. Wir haben uns nur gefühlte 387x Verfahren und in Städten mit kultiviertem Namen wie "Cambridge" nur Besoffene nach dem Weg fragen können, die immer "straight forward, then turn left, then turn right" sagen konnten. Na super. Es war 'ne Katastrophe, die trotzdem eine glückliche Auflösung nach sich zog. Und so langweilig das jetzt ist: Ich bin müde und muss dringend ins Bett! :)

Hier noch ein paar weitere Eindrücke:

Ein Wochenende über Stock und Stein...

...mit interessanten und seltsam stimmenden Entdeckungen in friedlicher Umgebung...

...gewaltiger Dynamik...

...einer überdimensionalen Gischtwolke...

...der neuesten Herbstmode vor In-Style-Skyline...

...Rosamunde Pilcher-Stimmung zum Tripabschluss...

...und der Wahl meines Lieblingsburgers. Cali. Wir müssen Essen gehen.
Guten Morgen nach Europa!

Montag, 19. Oktober 2009

Snickers gegen den Welthunger!

Als ich neulich notgedrungen ein Snickers in der Pause zu mir nahm, um nicht meinem abfallenden Zuckerspiegel zu erliegen, fand ich folgende Nachricht im Inneren der Verpackung vor:


Einer von acht Amerikanern leidet an Hunger! Das sind immerhin 30 Millionen US-Amerikaner. Snickers hilft! Wir kaufen denen einfach mehr Schokoriegel!! Oder meinten die mit "struggle with hunger", dass die es einfach nicht schaffen, mehr Schokoriegel zu essen? Das sei dahingestellt... immerhin gelten, zum objektiven Vergleichen, ca. 187 Millionen US-Amerikaner als übergewichtig... ansonsten: Ich war heut, wie jeden Wochentag, in der Uni.
Das Wochenende brachte zweierlei kulinarische Spezialitäten. Die amerikanische ist also das Snickers, soviel ist festzuhalten. Dann aber hatten wir, unter Anleitung unserer Slawisten, handgemachte Pilmeni:

Sozusagen russissche Tortellini (ich hoffe für diese schamvolle Bezeichnung wird niemand von der russischen Mafia aufmerksam). Sehr lecker. 3 1/2 Stunden Arbeit für 20 Minuten essen. Gut wars trotzdem, vor allem auch wegen der sich anschließenden Gitarren-Jamsession. Gestern fühlten sich dann die deutschen Mädels verpflichtet, den Gegenschlag auszuführen (ab 5:45Uhr...) - und es gab Schupfnudeln mit Speck und Sauerkraut.
Sollen sie sich mal ruhig weiter überbieten...

Dienstag, 13. Oktober 2009

Exklusives Her-ma(n)terial

Die Videos haben zwar etwas von verzweifelten UFO-Beweisversuchen, aber sie zeigen Herman wie er Laub für sein Winterquartier sammelt! Das Schauspiel fand vor meinem Fenster statt, leider auf der anderen Seite. Aber ihr werdet die Bewegungen schon erkennen.
Startpunkt ist immer der Sandhaufen mit dem orangen Hütchen:



Hier noch von weiter weg... im nächsten Video etwas näher (und daher auch pixeliger)...



Wie ihr seht ist Herman stets vorsichtig und huscht bei kleinsten Geräuschen zurück in sein Tunnelsystem... zum Abschluss gibts noch ein Eichhörnchen-Hüpf-Video. Nur so. Zur Belustigung:

Montag, 12. Oktober 2009

Algonquin oder: "Draußen siehts irgendwie wärmer aus, als es ist!"

Puh, das nenn ich mal spontan. Während einer kleinen Houseparty, die sich unangekündigt an eine Gitarren-Jamsession des musikalischen Hauses 100 anschloß, haben Michi und Ich uns überlegt, doch mit den Anderen (die den Trip bereits gebucht hatten, bevor wir uns kannten) mit in den Algonquin Nationalpark, ein 7725km² Seen geflecktes, Laub- und Nadelbaum übersätes und von der letzten Eiszeit geformtes Naturgebiet, im Herzen Ontarios zu fahren. Nur... war es schon halb drei in der Nacht. Eine Unterkunft hatten wir zwei auch keine. Aber immerhin zwei freie Plätze in den Mietwägen. Also Ausrüstung zusammengekramt, die letzten Krümel aus dem Küchenschrank in den Rucksack gefegt und die letzten drei Stunden Schlaf eingeholt.

Am nächsten Tag saßen wir nach einigem Chaos (so ist das, wenn Betrunkene meinen, planen zu müssen - zu meiner Verteidigung: Ich hatte nichts getrunken.) tatsächlich auf unserem 5 1/2 stündigen Weg über Toronto in den Norden. Die Rückbank ließ sich auch flugs mit Musik und Filmchen auf dem Laptop ruhig stellen (funktioniert bei jeder Altersklasse...) und so konnte ungestört über sechsspurige Autobahnen und an adoptierten ("Adopt a Highway!") Autobahnen vorbei der Weg in die "Wildnis" gefunden werden. Wildnis? Nunja, das glauben vielleicht einige und kaufen dementsprechend viel ein ;)
Der Algonquin Park befindet sich nämlich an der Peripherie des am dichtesten besiedelten Gebietes ganz Kanadas - Südontario. Und so gab es natürlich gerade an Thanksgiving auch viele Kanadier (neben der deutschen Invasion - die scheinen irgendwie überall zu sein), die sich den leuchtenden Indian Summer nicht entgehen lassen wollten. Mit dem Wetter hatten wir Glück. Obwohl es die ganze Woche hieß, dass es regnen solle, änderte der Wetterdienst (das ist normal - haben wir inzwischen festgestellt) am Morgen des ersten Tourtages natürlich seine Meinung. Und so kamen wir nach endloser Autofahrt (mit Sorgen wie: "Oh gott, ich hab garkeine Ohrringe mit!!!" ...) durch ein endloses Land und mit einem Wendy-Burger als Verstärkung (oder eher Beschwerung) am Westrand des Parks an. Ohne lange zu fackeln sind wir natürlich erstmal losgestiefelt und haben uns erste Farbeneindrücke abgeholt um anschließend auf einem felsigen Wasserfallareal rumzuklettern. Herrlich. Endlich mal den Kopf frei kriegen. Und die Sorge um die Nacht hatte sich auch schnell zerschlagen - denn es gab noch zwei freie Betten. Erstmal für diese Nacht und dann weitersehen... darüber waren wir angesichts des einsetzenden Platzregens am späten Abend dann auch wirklich dankbar, obwohl wir feststellen mussten, dass die Hütte weder isoliert, noch winddicht war und die Nacht somit (in Gesellschaft von sechs grummeligen Anderen) bitterkalt wurde. Warum? Weils am nächsten Morgen den ersten Schnee, bzw. kleine, feine Flocken gab. Bitte zu notieren: 11.10.2009, erster Schnee in Kanada.

Das wollte die Sonne aber nicht auf sich sitzen lassen und brach flugs den Himmel auf, um die graue Kälte zu bekämpfen. Optisch funktionierte das wunderbar und brachte die rot-,gelb-,orange-,grün- und braunfarbenen Bäume auf Hochglanz. Kalt bliebs trotzdem. Und so entwickelte sich die ständige optische Täuschung von warmer Außenwelt mit kaltem Inhalt. Gut ausgerüstet war das aber letztendlich kein Problem und wir konnten unsern als "difficult" eingestuften 10km Wandertrail mit wunderbaren Lookouts bestiefeln. Sechs von Zehn Leuten waren Kanufahren, wir vier blieben fürs Wandern. Und das war mir sowas von recht... endlich im Element.

Aber lassen wir die Fotos sprechen, denn das war auch meine Hauptaktivität auf dem Trail: die Natur Natur sein lassen, v.a. im Kopf:

Der Weg zum Trail machte schon Appetit auf mehr...

...wovon es dann nach steilen Trampelpfaden und idyllischen Seen hoch oben auch reichlich gab...

... Bilderbuch-Kanada at it's best...

...das unmissverständlich seine Weiten klar macht...

...und zeigt, wie beeindruckend es ist, nur das Rauschen der bunten Blätter zu hören, sonst nichts...

...es sei denn, man schließt das Wochenende mit einem kurzen Gruppentrip ab... ;)

Die zweite Nacht durften wir übrigens im Auto verbringen, da leider nichts mehr zu finden war... aber wozu hat man denn 'nen teuren Schlafsack! Gefroren hab ich trotz -5°C und eisig-klarem Sternenhimmel also nicht, aber gemütlich ist trotzdem was anderes (v.a. wenn das Auto Angst hat, dass jemand aus dem Innenraum ausbricht und deswegen die Alarmanlage wild hupen lässt - da hüpft man wie ein aufgescheuchtes Huhn durchs Auto, stimmts Michi? ;) ) und deswegen muss ich mich jetzt dringend in meinen Biberbau zurückziehen, den ihr euch ungefähr so vorstellen könnt:

Also Cali, wann kommst du? :)

Guten Morgen und schönen Tag! (Für Verbesserungsvorschläge, Grüße, Hasstiraden oder Langeweile einfach hier drunter auf das grüne Wörtchen "Kommentare" klicken... sämtliche Posts werden beantwortet. Müsst ihr euch vorstellen wie mit Fanpost...)

Samstag, 10. Oktober 2009

First time.. into the wild!

Nach spontaner nächtlicher Planung und drei Stunden Schlaf: Es geht in die Wildnis. Algonquin Park (bitte googeln für Bilder-bzw. später weiter oben gucken).
Nein Mama, keine Angst, ist mit Infrastruktur und Nationalparkstatus :) Montag kommen wir zurück. Bis dahin! Schönes Thanksgiving!

Donnerstag, 8. Oktober 2009

Indian Summer Night


Heute soll vorerst der letzte sonnige Tag gewesen sein und ab Ende nächster Woche drohen die ersten Schneeflocken - oder positiv gesagt: sie geben sich die Ehre. Dieses Wochenende ist Thanksgiving - wer hat das schon auf dem Schirm? Die Planungen laufen auf Hochtouren. Diesmal wirklich!
Gehts euch gut?

Sonntag, 4. Oktober 2009

I have to apologize...

... denn aus Toronto wurde nix. Es gab noch einiges zutun und außerdem war das ruhige Wochenende die definitiv richtige Wahl. Dementsprechend kann ich jetzt keine tollen Großstadtfotos aufbieten und möchte als Friedensangebot ein paar nächtliche Spaziergangseindrücke in dieser seltsam urban/ländlichen Gegend mit euch teilen:

Bei Vollmond an der Straße entlang...

... vorbei an auch zu später Stunde noch geschäftigen Gewerbegebieten...

... im Schatten ausgewachsener Strommasten...

... deren Kabelgewirr ganz schwindlig machen kann (oder zu Kameraspielereien anregt)...

... und zurück an stets beleuchteten Straßen.

Gute Nacht!